Du möchtest deinen Partner so richtig verwöhnen oder dir wurde eine Massage versprochen? Dann denke daran, dass Informationen, welche man über unterschiedliche Sinneskanäle aufnimmt, mehr Gewicht haben. Das bedeutet für dich: Wenn du dir Entspannung zukommen lassen möchtest um dein Wohlbefinden zu steigern und deinen Alltag abzuschütteln, dann kannst du das durchaus auch im Büro zwischen Computer oder klingelndem Telefon machen oder vor dem Küchentresen mit dem schmutzigen Geschirr vor Augen. Entspannung ist immer eine Wohltat und im Alltag zu integrieren, jedoch kannst du dich auch für eine intensivere Auszeit entscheiden. Um die Massage mit allen Sinnen zu erleben und genießen, lese dir unsere Tipps und Empfehlungen durch! 

Gönn dir eine wirkliche Auszeit und investiere ein paar Minuten in die Vorbereitung.
Es wird sich lohnen! 

Eliminiere Störfaktoren:

Bevor du deine Massage startest, ist es wichtig, zuerst dein Umfeld nach Störfeldern abzusuchen. Denn nur, wenn die Umgebung an den Entspannungsmoment angepasst wird, kann sich die zu verwöhnende Person vollkommen fallen lassen. Egal ob der Timer in der Küche klingelt, das Tropfen des Wasserhahns irritiert oder Zugluft den Körper zum Frieren bringt, all diese  Dinge verhindern ein vollkommenes Loslassen und entspannen. Lass auch dein Handy nicht außer Acht und stelle es auf lautlos. Achte darauf, ob man Straßenlärm hört, beseitige jegliches Surren und lege Augenmerk auf alles was unnötig Aufmerksamkeit erregen könnte. 

Worauf achte ich noch, wenn ich eine Wohlfühlatmosphäre schaffen möchte?

Wichtig ist, alle 5 Sinne auf das Thema Entspannung zu lenken. Ich zähle dir einige Faktoren  auf, auf welche du achten sollst bzw. womit du ruhige Atmosphäre schaffen kannst:

Frische Luft, angenehme Temperatur und Dufterlebnisse:

Selbst wenn du im offenen Wohn-Essbereich deinen „mobilen Massagesalon“ errichten möchtest, muss dies nicht heißen, dass der zu Massierende  während der Anwendung an das vorangegangene Essen denken muss.  Lüfte gut durch. Ich weiß, im Winter ist dies gar nicht so einfach, da du frische, saubere Luft, aber auch eine gewisse Raumtemperatur anstreben sollst.  23-26°C ist der Durchschnittswert für Massageräumlichkeiten. Im Detail hängt dies von der Person selbst ab. Männer sowie Frauen ab der Menopause haben oftmals ein sehr niedriges Wärmebedürfnis. Frauen und Kinder mögen es zumeist eher wärmer und kühlen leichter aus. Dies sind jedoch nur Richtwerte, da die Raumtemperatur  individuell an das Empfinden des zu massierenden Partners angepasst werden muss. Denn auch eine durch Kälte ausgelöste Anspannung im Körper ist nicht das, was wir erzielen möchten. 

Sollte es nicht möglich sein eine ausreichend warme Raumtemperatur zu bieten, dann decke den Partner mit dicken Decken zu. 

Falls du gerne Raumdüfte magst, kannst du auch einen

Mach es dir oder euch gemütlich:

Wo auch immer du massierst achte darauf, dass aufgeräumt ist. 

Richte einen gemütlichen Platz ein, wo sich die Person entspannen kann.
Für Liegepositionen sind Couch oder Bett ausreichend, noch idealer ist natürlich ein Massagetisch.  

Falls du eine Empfehlung benötigst, schaue einfach mal hier rein:

Sorge für Wohlfühlambiente und sprich alle Sinne an!

Dimme zusätzlich  das Licht und mach es kuschelig. 

Gib Entspannungsmusik rein. Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich, doch egal wofür du dich entscheidest, achte darauf Musik zu finden, welche kaum Tempo und Beat hat.  Bei Lieder, bei denen das Schlagzeug den Ton angibt, merkt man ziemlich schnell, dass diese durchaus nett anzuhören, aber nicht unbedingt der Entspannung dienlich sind.

Wenn du nicht weißt, welche Musik passt, dann schmöker auf Spotify rein oder hol dir eine CD! Enya ist ein heißer Tipp und auch Naturgeräusche können gerne genommen werden.

Unser Entspannungsmusik CD-Tipp

Stelle Öle und Zubehör bereit

Achte darauf, dass alle benötigten Utensilien bereit liegen, sodass du während der Massage nicht mehr aufstehen musst. So bringst du Ruhe in dein Tun und bietest ein fließendes arbeiten. Mach dir Gedanken was du  eventuell brauchen wirst.

Was benötigst du?

  • Ausreichend Polster
  • Decken
  • Nackenrolle (falls gewünscht)
  • Knierolle
    Ich persönlich habe zuhause entweder eine Fuß-/ Knierolle angeboten oder eine Decke dick zusammengerollt. Dies klappt durchaus, doch kann man nicht die Qualität bieten, wie wenn man sich eine Rolle tatsächlich gönnt. Für all jene, die sich ausstatten möchten, habe ich euch Beispiele für  tolle Rollen angeführt.
    – Tipp #1: Knierolle als Ganzrolle
    – Tipp #2: Knierolle als Halbrolle
  • Massageöl 

Finde das passende Massagemittel: Öl oder doch Balsam?

Die Entscheidung, ob Öl, Balsam oder Lotion verwendet wird, ist dem eigenen Empfinden überlassen. Wichtig ist, qualitativ hochwertige Produkte zu wählen, dem Sprichwort „weniger ist mehr“ zu folgen, Allergien abzuklären und auf Wirkungen sowie Vorlieben zu achten. 

  • Arnika: hilft bei Blutergüssen, Prellungen, Muskel- und Gelenksbeschwerden,…
    Unsere Empfehlung zu Arnika! 
  • Johanniskrautöl: wird in der Therapie sehr gerne verwendet, da es wärmende Eigenschaften besitzt und Haut sowie Bandscheiben mit Nährstoffe versorgt. Jedoch hat es die Wirkung, die eingecremte Person lichtempfindlicher werden zu lassen, was (vor allem im Sommer) zu erhöhter Sonnenbrandgefahr an den eingecremten Stellen führt. Außerdem kann es Gewand und Laken verfärben… daher vorsichtig benutzen.
    Unsere Empfehlung zu Johanniskrautöl! 
  • Lavendelöl: wirkt beruhigend, erfrischend, entspannend.
    Unsere Empfehlung zu Lavendelöl! 
  • Zitronenöl:  wirkt erfrischend, anregend, entschlackend.
    – Unsere Empfehlung zu Zitronenöl!

Diese Öle möchte ich unbedingt in die Liste aufnehmen, da hier die Basis unter anderem Mandelöl ist und dieses als besonders hautfreundlich gilt: 
– Unsere Empfehlung zu Mandelöl! 

Auch der Masseur bereitet sich auf die Massage vor:

Achte darauf, dass du gepflegt, sauber und gut riechend bereit bist. In einer Phase der Entspannung sind Sinne oftmals gut aktiviert und man Dinge wahrnimmt, welche im stressigen Leben oft weggeschaltet werden. Das bedeutet, dass der Geruch eines Menschen plötzlich aktiv wahr genommen wird. Obwohl du sicher stets gepflegt bist, lege trotzdem nochmals deinen Fokus  auch auf deine Hygiene. 

Trage bequemes Gewand, denn die Unruhe, welche man ausstrahlt, wenn man ständig an seinen Klamotten herumzieht, überträgt sich. Nimm auch Uhren und Schmuck ab, damit du niemanden verletzt und achte darauf, dass du kurze Nägel hast, damit du nicht kratzt.

Falls du einen Massagetisch hast, stelle ihn auf die richtige Höhe ein und dann steht dir eigentlich nichts mehr im Weg um zu beginnen.

Und  falls bei einer Behandlung deine Partnerin keine Ruhe gefunden oder sich ständig neu gelegt oder bewegt hat, kontrolliere ob du eventuell hier etwas Gutes tun kannst. Alle Tipps und Tricks zur richtigen Lagerung findest du hier. 

Viel Spaß!

Schreib uns gerne in die Kommentare: Wie sorgst Du für ein Wohlfühlambiente? Welches Massageöl / Entspannungsmusik verwendest du am liebsten? 

Entspannende Grüße

Entspannungspause Lisa Holzinger Nadine Holzinger

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